2. Preis



Den 2. Preis erhielt Bildhauer Joachim Müller aus Quedlinburg.

Er beschreibt sein Modell folgendermaßen:

Die Höhe des Steinsockels entspricht in etwa der Höhe eines PKW, so dass die Skulpturen allseitig unverdeckt betrachtet werden können. Wünschenswert wäre natürlich eine PKW-freie Fläche vor der Gestaltung.
Die Ausrichtung des unteren Steins entspricht der Richtung der Pflasterung und der Parkordnung. Der obere Stein fluchtet mit der Baumreihe.
Diese "Steinverdrehung" bzw. Asymmetrie lässt spannungsvolle, dreieckige Sitzflächen entstehen.
Auf drei dieser Flächen sind bronzene Gegenstände montiert:
Einen spannungsvollen Kontrast zur strengen Form des Steins bilden die organischen Formen der figürlichen Skulpturen, die auf illustrative Weise Geschichte und Geschichten erlebbar machen sollen:
Der Verkünder / Urteilssprecher / Bekanntgeber / das Stadtoberhaupt verliest etwas in Richtung Marktplatz.
Sein Nebenmann scheint eine fragwürdige Person zu sein. Sie stiehlt oder steckt zu. Der Trommler in dynamischer Körperhaltung "ruft" zur Aufmerksamkeit.
Die Kleiderordnung der Figuren könnte eine Mischung aus historischer und gegenwärtiger Zeit sein.