Büchermarkt

20 Jahre lang veranstaltete der Altstadtverein Alzey in der historischen Stadtmitte einen jährlichen Sommer-Flohmarkt.
Da die Spenden dafür immer unattraktiver wurden, beendeten wir diese Tradition und begannen mit der Einrichtung von Büchermärkten.

Der 1. Herbst-Büchermarkt wurde im November 1993 (seitdem immer am Wochenende des Alzeyer Töpfermarktes) in der alten Werkstatt von Wulf und Gisela Kleinknecht in der Hellgasse 11 abgehalten.
Tausende von gespendeten Büchern wurden dort jedes Jahr angenommen, sortiert und verkauft.
Begleitet wurden die Herbst-Büchermärkte in der Hellgasse 11 immer mit einer Bewirtschaftung des historischen Altstadtkellers (1712) im selben Haus, so dass dort die Besucher gerne vor dem offenen Kamin und bei gutem Essen und Trinken in Ruhe ihre erworbenen Bücher einsehen konnten.

Seit Sommer 1997 entschlossen wir uns, einen zusätzlichen Sommer-Büchermarkt (immer am letzten Samstag im Juni) zu veranstalten, der dann von der Werkstatt Hellgasse 11 bis in den Garten Hellgasse 15 ausgedehnt und mit einem Gartencafé ergänzt wurde.
Als die Mengen der gespendeten Bücher immer mehr wurden, erklärten sich die Aktiven des Altstadtvereins ab Mai 2005 bereit, einen zusätzlichen Frühlings-Büchermarkt zu organisieren, der seitdem auch jährlich wiederholt wird.
Leider musste dann der Altstadtverein wegen des Umbaus der Werkstatt Kleinknecht aus seinem bisherigen Domizil weichen und mietete ab Herbst 2006 das frühere kleine Wohnhaus Mottausch in der Friedrichstraße 3 für die zukünftigen Büchermärkte von der Stadt an. Das historische Nebengebäude mit einem sehr schönen Kreuzgewölbe aus dem 19. Jhdt. wurde vom Altstadtverein restauriert, mit Bücherregalen versehen und seitdem ebenfalls für die Büchermärkte benutzt.
Nachdem 2009 ein hässlicher, großer Metallzaun im Hof Friedrichstraße aufgebaut wurde, konnten wir bei den Sommer-Büchermärkten unser beliebtes „Garten-Café“ nicht mehr anbieten!

Der Gewinn aller Büchermärkte dient der Verwirklichung unserer Zielsetzung: Erforschung, Erhaltung und Gestaltung, sowie die Förderung heimatlicher Kunst und Kultur!